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Die
Schottenpfarre im Herzen von Wien erstreckt sich rund um die im Jahr 1155
gegründete Benediktinerabtei „Unsere Liebe Frau zu den Schotten“. Der Name „Schotten“ erinnert noch heute an
die Gründung des Klosters durch Herzog
Heinrich II. Jasomirgott aus dem Geschlecht der Babenberger, der irische
Mönche aus dem Kloster St. Jakob in Regensburg in die neue Hauptstadt
seines Reiches berief. Da Irland zu dieser Zeit die Bezeichnung „scotia
maior“ trug, wurde das Kloster von der Wiener Bevölkerung „Schottenstift“
genannt.
Zur
„Schottengemeinde“ zählen nicht nur jene Menschen, die im Pfarrgebiet
wohnen. Viele kommen oft von weit her, weil sie bei uns ihre geistliche
Heimat gefunden haben. Sie sind durch verschiedene Bezüge mit „den
Schotten“ verbunden: als ehemalige Schüler des Schottengymnasiums, über
die benediktinisch geprägte Liturgie oder auch die Kindergottesdienste,
durch verschiedene Gruppen wie Pfadfinder, Chor, Ministranten,
Seniorenrunde, über Erwachsenenbildungsveranstaltungen oder die
Sakramentenvorbereitung. Dieses bunte Miteinander ist unser großer
Schatz, gleichzeitig aber auch eine ständige Herausforderung…
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