SCHOTTEN+SOLIDARITÄT
 

Die Schotten sind verbunden mit Gemeinden in Bolivien, Tansania, Brasilien und Südafrika
In der Caritassprechstunde der Pfarrcaritas wird Bedürftigen im eigenen Land geholfen

Anlässlich der Restaurierung der Schottenkirche hat sich unsere Gemeinde im Jahr 1989 entschlossen, Geld nicht nur für die Instandsetzung der „Kirche aus Steinen“ zu sammeln, sondern zu gleichen Teilen auch die „lebendige Kirche“ in Entwicklungsländern zu fördern. Die "Aktion 1:1" wurde ins Leben gerufen. Inspiriert zu dieser Idee wurden wir durch Bischof Kuntner, der im Zuge der Renovierung des Domes von Wiener Neustadt ein ähnliches Projekt initiierte.
Unglaublich, aber wahr: Seit 1989 wurden durch den alljährlich stattfindenden "Schottenadvent" (früher "Weihnachtsbasar"), Benefizkonzerte, Kunstflohmärkte und Sammlungen der enorme Betrag von € 539.316,70 aufgetrieben. Damit konnte bis 2005 das Kirchenrenovierungsdarlehen in der Höhe von € 185.315 (ursprünglich in Schilling: 2.550.000.-) zurückgezahlt werden, danach ein Teil des neuen Zugangs zum Pfarrbereich finanziert werden. Weit mehr als die Hälfte, insgesamt seit 1989 € 317.378,00, ging an unsere Projekte in Porto Alegre (Brasilien), Santa Cruz (Bolivien) und Makeni (Sierra Leone). (Bis ins Jahr 2003 unterstützten wir anstelle des Projektes in Bolivien ein Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Indien). Neu aufgenommen in den Kreis dieser Projekte wurde 2008 die schon lange von der Pfarre unterstützte Missionsstation Lushoto in Tansania und 2009 Mandeni / Südafrika. Bei all diesen Projekten stellen persönliche Kontakte zu den Projektbetreibern die zweckentsprechende Verwendung der Gelder sicher.

Im Jahr 2007 wurde die Aktion 1:1 modifiziert: An die Stelle der Rückzahlung des Kirchenrenovierungsdarlehens trat seither die Unterstützung der Pfarrcaritas der Schottenpfarre, da auch in unserem Land immer mehr in Not geratene Menschen Hilfe benötigen. Durch die neu eingeführte Pfarrcaritas-Sprechstunde war ein deutlich erhöhter Finanzierungsbedarf gegeben. Außerdem wird mit diesem Geld der Arbeitsplatz eines Langzeitarbeitslosen als Hausarbeiter in der Schottenpfarre gesichert.  

Damit ist aber auch der Name „Aktion 1:1“ nicht mehr sinnvoll. Somit wurde im Pfarrgemeinderat nach längeren Überlegungen beschlossen, den Namen in SCHOTTEN+SOLIDARITÄT umzubenennen. Ebenso haben wir das Teilungsverhältnis neu festgelegt: Drei Fünftel sollen an unsere Partnerprojekte in den oben genannten Ländern gehen, zwei Fünftel an die Pfarrcaritas.

Bei dieser Gelegenheit möchte der Pfarrgemeinderat aus ganzem Herzen allen danken, die sich mit enormen Engagement an der Unterstützung unserer Hilfsprojekte beteiligen und bitten, die uns darin verbundenen Menschen auch weiterhin so effektiv zu unterstützen!

Bitte helfen Sie mit!
möglich ist dies durch
 - Spenden für die SCHOTTEN+SOLIDARITÄT   BLZ 32000 | Kto.Nr. 8.204.265
 - Erteilung eines Dauerauftrages (regelmäßige Unterstützung)
 - Mitarbeit beim Schottenadvent, Flohmärkten etc.
 - Bewusstseinsbildung im eigenen Bereich 

Weitere Informationen im Pfarrbüro.        Folder zum Herunterladen