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Kirchenbeitrag |
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Der Kirchenbeitrag ist ein
heikles, zugleich aber auch wichtiges Thema.
Bitte wenden Sie sich im Falle von Schwierigkeiten
direkt an den
Pfarrer,
den
Kaplan oder
die
Pfarrsekretärin. Niemand soll wegen des Kirchenbeitrags aus der
Kirche austreten! Unsere Pfarre und der Kirchenbeitrag Die Finanzierung der Schottenpfarre steht auf 3 Beinen: Unterstützung durch das Schottenstift, Sammlungen bzw. Spenden der Gemeinde (vor allem durch den "Klingelbeutel"), und eben den Kirchenbeitrag. Damit finanzieren wir die Gehälter unserer Angestellten (Pfarrer, Pfarrsekretärin, Organist, Reinigungskraft...), die Seelsorge in den verschiedensten Gruppen, die laufenden Betriebskosten und den Erhalt der Gebäude. Die ehrenamtliche Mitarbeit von Gläubigen macht aber erst das Pfarrleben möglich: Sakramentenvorbereitung, Weihnachtsbasar, Seminare, Seniorenarbeit, Besuchsdienste, Caritasprojekte, Ministranten, Pfadfinder, liturgische Dienste, Chor usw.: all das beruht auf dem ehrenamtlichen Engagement unserer Gemeindemitglieder. Wieso gibt es den Kirchenbeitrag in Österreich? In Österreich existiert der Kirchenbeitrag erst seit 1938. Davor finanzierten sich die Pfarren aus alten Stiftungen, aus Spenden und aus dem staatlichen Religionsfonds. Das ganze Vermögen des Religionsfons wurde aber 1938 von der Regierung unter Adolf Hitler eingezogen. Stattdessen führte man den Kirchenbeitrag ein - mit dem Hintergedanken, dass die Gläubigen aus der Kirche austreten würden. Das Gegenteil war der Fall: Es folgten keine Massenaustritte. Sogar einige Kirchenkritiker zahlten den Kirchenbeitrag freiwillig ein, um Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur zu leisten. Heute werden über 80% des Budgets der Diözesen aus dem Kirchenbeitrag gedeckt. Mehr Informationen zum Kirchenbeitrag unter www.kirchenbeitrag.at |
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